Speyer und Mannheim 1995
Nachdem die Anmeldungen Anfangs nur sehr spärlich kamen und der
Ausflug zu scheitern drohte, konnten wir dann doch fast die ganze
Ministrantenschar am Gemeindezentrum antreffen.
Bei diesem Ausflug konnten wir auch eine Premiere feiern: Die
ganz neuen Ministranten waren zum ersten MAl dabei und konnten
unsere große Gemeinschaft beschnuppern.
Früh morgens um neun Uhr sollte es losgehen. Wir fuhren übers
Elsaß nach Speyer. Zu Glück wurden wir nicht an der Grenze
kontrolliert, denn es hatte fast niemand seinen Ausweis dabei.
In Speyer angekommen, teilten wir uns in kleine Gruppen auf
und stürmten die Stadt. NAch ausgiebigen Bummeln, einkaufen, Eis
schlecken und einem zweiten Frühstück trafen wir uns am Dom zu
einer fachkundigen Führung unter unserem Es-Kaplan Ralf Schmitt.
Dort konnte er uns sehr viele interessante Anekdoten und
wissenswertes über den Speyrer Dom mit seinen Kaisergräbern, den
vielen Altären in der Krypta, der Ahnentafel der Bischöfe dieses
Doms und vieles mehr vermitteln.
Mittlerweile war es schon Mittag geworden und allen knurrte
der Magen. So verließen wir historischen Grund und machten uns
auf nach Mannheim in den Luisenpark. Dieses Ziel wurde
mittlerweile von den Jüngeren heiß ersehnt. Im Park gab es dann
das schon fast traditionelle PickNick der Leiterrunde. Es wurden
kistenweise Getränke, kiloweise Brot, Wurst und Käse, Eier und
vieles mehr ausgepackt.
Nach ausgiebigem Schlemmen brauchten die meisten erst einmal
etwas Ruhe und legten sich in die aus dem ganzen Park
zusammengeglaubten Liegestühle, um sich die Sonne auf den Pelz
brennen zu lassen. Die Ruhe währte aber nicht lange, da jemand
aus der Leiterrunde auf die glorreiche Idee kam, die Liegestühle
nach hinten auf den Boden umzukippen und somit den Liegenden auf
den Kopf zu stellen. Danach brach das Chaos aus.
Einige Leiter entflohen dem Durcheinander zu Eis essen oder
schlenderten durch den Park. Die Jüngeren entdeckten mit der Zeit
dann auch die verschiedensten Spielplätze, wie z.B. einen
Wasserspielplatz, eine Burg, ... oder fuhren mit Schienenbooten
auf dem riesigen See. Andere sahen sich ein Aquarium oder ein
Terrarium mit Schildkröten und verschiedenen Arten von Echsen an.
Nach einem sehr, sehr langen und schönen, erlebnisreichen Tag
ging es wieder Richtung Heimat. Um 19 Uhr kamen wir total müde
und erschöpft am Gemeindezentrum in Offenburg an und die
Gruppenleiter übergaben die Rasselbande den Eltern.
Markus Kiefer und Peter Adelmann
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